Renate Huthoff beim Malen in ihrem Atelier im Kunsthaus Worms | Foto: Stefan Blume
Foto: Stefan Blume

Ich gehe und sehe im Augenblick „JETZT“ Dinge, Sachen, Situationen die mich berühren, bewegen und halte sie fest - im Kopf - im Skizzenbuch mit spontan und frei gesetzten Strichen - der Fotoapparat ist immer dabei – mein imaginäres Archiv

Der nächste Schritt: Wie setze ich meine Idee um ? Welche Technik setze ich ein ?

Malen auf Leinwand mit Pigmenten – mit viel Lust auf Farbe -

oder lieber schwarz-weiß mit Tusche und dicken Wasser vermalbaren Stiften als Zeichnung unterschiedlich mal fest, mal locker gesetzte Striche - leere und volle Partien, die unsere Augen beschäftigen und ausruhen lassen -

oder ritze ich „mein Ding“ mit der Radiernadel direkt in die Kupferplatte, bearbeite mit der Kaltnadel und Aquatinta mehrere Platten, die dann unterschiedlich gefärbt übereinander gedruckt werden ? – immer ein hoch spannendes Experiment !!!

"Daher ist mir stets die Frage von großer Bedeutung, ob ich dem Ding, das ich sehe, möglichst nahe komme, denn wichtiger als das WIE ist mir das WAS. Erst aus dem WAS entwickelt sich das WIE" - (Otto Dix)